Finnland und Eurovision 2014


Finnland mit Softengine - Something Better


Finnland war erstmals 1961 beim Grand Prix in Cannes dabei. 35 Jahre später schaffte das Land den Sensationssieg von Athen: Niemand hatte 2006 mit den Rockern von Lordi gerechnet. Kein Wunder: Neben Norwegen ist Finnland das Land, das in der ESC-Geschichte am häufigsten auf den letzten drei Plätzen landete. Umso erstaunlicher war es, dass Finnland ausgerechnet mit Horror-Kostümen und "Hard Rock Hallelujah" den Pokal nach Hause holte. 2011 schickte Finnland den Gegenentwurf zu Lordi ins Rennen: Paradise Oskar war erst süße 20 Jahre alt und trat mit unschuldigem Charme und dem Weltrettungslied "Da Da Dam" an. Er schaffte ohne Probleme den Sprung ins Finale, musste dort dann als Erster auf die Bühne. Manch einer handelte ihn als Geheimfavoriten, doch am Ende reichte es nur für den 21. Platz. Beim Eurovision Song Contest 2012 sollte nun ein auf Schwedisch gesungener Walzer eine bessere Platzierung einbringen: Pernilla Karlsson hatte mit "När Jag Blundar" aber kein Glück und schied im Halbfinale aus. 2013 schickte Finnland Krista Siegfrids mit der Aufforderung "Marry Me" ins ESC-Rennen. Doch trotz guter Prognosen im Vorfeld bei Experten und der Fangemeinde im Netz kam die schrill-bunte Popnummer nicht so gut an: Diesmal sogar nur Platz 24 für Finnland. Jury und Publikum setzen 2014 auf radiotaugliche Popmusik in Coldplay-Manier: Mit ihrem Song "Something Better" und viel Mädchenschwarm-Potenzial ging die fünfköpfige Indie-Band Softengine als Vorentscheidungssieger hervor.

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